Stephan-Brodmann-Schule, Immenstaad
Stephan-Brodmann-Schule,
88090 Immenstaad
Grundschule mit Ganztagsangebot
Fredericktag

Der Landtagsabgeordnete der Grünen, Martin Hahn, hat in der Immenstaader Stephan-Brodmann-Schule vorgelesen. Die Schüler waren begeistert.

 

 

Vorlesen – das tue er wirklich gerne, sagt der Grünen-Landtagsabgeordnete Martin Hahn. Er habe früher schon seinen eigenen Kindern regelmäßig vorgelesen: „Das war abends immer unser Ritual.“ Fast immer sei es ihm auch gelungen, rechtzeitig dafür zu Hause zu sein. Seit er Abgeordneter ist, lese er regelmäßig am bundesweiten Vorlesetag Schülern vor. Diesmal hat er dazu die Stephan-Brodmann-Schule ausgesucht und es klappte erst ein paar Tage nach dem Vorlesetag. Der Termin ist den Kindern egal: Schüler der dritten und der vierten Klassen und aus der Außenklasse des KbZO (Körperbehindertenzentrum Oberschwaben) umringen Hahn im Musiksaal und sind schon sehr gespannt. Hahn fragt, wem denn zuhause öfter vorgelesen wird und freut sich, viele Hände oben zu sehen. „Ich bin an anderen Schulen schon oft erschrocken, wie wenige das waren“, sagt er nach der Lesestunde.

Für die Immenstaader Schüler hat er Astrid Lindgrens „Mio, mein Mio“ mitgebracht. Die Geschichte beginnt mit der Suchmeldung nach dem neunjährigen Bo Wilhelm Olsson, genannt „Bosse“, der verschwunden ist. Bosses Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, der Vater ist unbekannt. Gefunden wird er nicht, denn ein Flaschengeist hat ihn ins „Land der Ferne“ mitgenommen, wo Bosses Vater König ist und ihn liebevoll „Mio, mein Mio“ nennt. „Könnt ihr noch?“, fragt Hahn nach dem ersten Kapitel. „Ja!“, schallt es vielstimmig zurück. Weiter geht es mit den schönen Erlebnissen Mios im „Land der Ferne“.

Nach dem zweiten Kapitel und der Forderung der Kinder: „Weiterlesen!“ sagt Hahn: „Ok, noch eins – dann ist aber gut.“ Damit wollen sich seine kleinen Zuhörer nicht abfinden: „Nein!“, schallt ihm laut entgegen und so werden es nach einer kleinen Pause vier Kapitel.

„Die Kinder lieben das Vorlesen“, sagt Lehrerin Uta Sander, „Wir machen das fast jeden Tag zehn Minuten, denn unsere Schule ist ja auch eine „Leseschule“. So lange am Stück vorgelesen zu bekommen, sei für die Kinder aber ein Hochgenuss. Auch für Hahn: „Wo sonst hat man so viele gespannte Gesichter um sich?“, fragte er im Anschluss.


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